Die Idee zum Quadrocopter

Die Idee zum Quadrocopter

Nach meinem Besuch der Seite airpano.com und dem starken Eindruck, welche diese bei mir hinterlassen hat, wuchs in mir so langsam der Wunsch, ebenfalls solch spektakuläre Panoramen erstellen zu können.

Nein – keine Angst – ich bin nicht größenwahnsinnig geworden;-) Mir war klar, dass ich die Qualität und Locations der Jungs sicher nicht erreichen würde. Aber es MUSSTE möglich sein, ähnliches im kleineren Stil in „Heimarbeit“ zu schaffen.

Nach einiger Zeit der Recherche und des Studiums diverser Internetblogs war die Entscheidung gefallen: Der Bau eines Quadrocopters – eine Flugdrohne – für den Transport einer Kamera. Nun muss man wissen, dass die Preise solcher Geräte im professionellen Bereich damals noch leicht einen 5-stelligen Euro-Betrag erreichen konnten. Natürlich war mir klar, das dieses Projekt eine große Herausforderung darstellen würde, aber ich war mir sicher, ich würde sie meistern;-)

Nachdem ich mich von den Luftpanoramen der „russischen Freunde“ hab inspirieren lassen musste die Idee und der Entwurf natürlich konkretisiert werden: Was sollte das Gerät können? Wie groß soll oder musste der Quadrocopter werden? Sollte es überhaupt ein Quadrocopter werden oder doch ein Oktocopter? Wie transportiert man so ein Ding eigentlich? und und und… Puh!!! Erstmal durchatmen. Prost.

Okay, also wenn man die (zugegebenermaßen wenigen obenstehenden) Fragen mal anschaut wird man erkennen, dass alles irgendwie zusammenhängt. Ich stellte mir die wichtigste Frage oben an: „Warum willst du so ein Gerät eigentlich bauen?“ – Um Panoramen, Fotos und Videos aus der Luft schießen zu können! Gut, geklärt! Und diese Frage muss man sich während des gesamten Planens immer wieder aufrufen. „Warum?

Ich muss an dieser Stelle die ganze Sache (leider) etwas abkürzen, da ich hier sonst einen mittelschweren Roman im „Illuminati“- Format schreiben müsste.

Das Gerät sollte also ne Kamera tragen können. Nach etwas „Einlesen“ in die Materie wusste ich, dass der Vorteil eines Oktocopter ist, das der Ausfall eines der Motoren nicht den sofortigen Absturz des Gerätes zur Folge hat. Das ist gerade dann, wenn man vor hat, eine mehrere Hundert Euro teure Spiegelreflexkamera drunterzuhängen sicher von Vorteil. Da ich aber über keinerlei Erfahrung verfügte entschiede ich mich als „Erst-Projekt“ für den Bau eines Quadrocopters.

Die Kosten sind geringer, da man sehr wichtige Bauteile wie Regler, Motoren, Rotorblätter nur 4x benötigt. Auch der Flugakku muss nicht das Format einer nuklearen Brennstoffzelle haben, es tut ein regulärer 3S mit 2200mAh. Dies erschien mir als Einsteiger in die Dronentechnik für angemessen. Meine EOS würde da sowieso nicht gleich angehängt, am Anfang würde es wohl eine Billigkamera sein, welche die ersten Bilder aus der Luft zeigen soll.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Copter sollte (musste) sehr platzsparend und easy zu transportieren sein. Also würde ich einen Quadrocopter bauen, welcher sich leicht zusammenklappen lässt, aber dennoch verwindungssteif und stabil genug ist.

Die Bauteile sollten handelsüblich und preiswert sein, dennoch keine „Spielzeugware“. Ich will schließlich ein semi-profesionelles Gerät bauen und fliegen. Ach, eines noch: Der Quadrocopter sollte leicht zu fliegen sein.

Leave a Reply